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Abnahme fliegender Bauten

Allgemeine Informationen

Fliegende Bauten sind bauliche Anlagen, die wie z. B. Zelte geeignet oder bestimmt sind, an verschiedenen Orten wiederholt und befristet aufgestellt und wieder abgebaut zu werden. Fliegende Bauten bedürfen keiner Baugenehmigung. Sie dürfen jedoch nach § 75 Niedersächsische Bauordnung (NBauO) zum Gebrauch nur aufgestellt werden, wenn für diese eine Ausführungsgenehmigung erteilt worden ist. Keiner Ausführungsgenehmigung bedürfen kleinere fliegende Bauten wie z. B. Zelte mit einer Grundfläche von nicht mehr als 75m ². Eine Ausführungsgenehmigung wird auf schriftlichen Antrag von der für Niedersachsen zuständigen TÜV Nord GmbH erteilt und auf längstens fünf Jahre befristet.

Die Aufstellung fliegender Bauten, die einer Ausführungsgenehmigung bedürfen, muss rechtzeitig vorher der Bauaufsichtsbehörde des Aufstellungsortes unter Vorlage des Prüfbuchs angezeigt werden. Diese fliegenden Bauten dürfen nur in Gebrauch genommen werden, wenn die örtlich zuständige Bauaufsichtsbehörde sie abgenommen hat.

  • 75 Niedersächsische Bauordnung (NBauO)
An wen muss ich mich wenden?

Die Zuständigkeit für die Gebrauchsabnahme liegt beim Landkreis, der kreisfreien Stadt, der großen selbständigen Stadt und der Gemeinde mit bauaufsichtlichen Befugnissen.

Welche Unterlagen werden benötigt?

Für die Gebrauchsabnahme muss das Prüfbuch der örtlich zuständigen Bauaufsichtsbehörde vorgelegt werden.

Welche Gebühren fallen an?

Es fallen ggf. Gebühren an. Wenden Sie sich bitte an die zuständige Stelle.

Welche Fristen muss ich beachten?

Das Prüfbuch muss mindestens eine Woche vor der Gebrauchsabnahme der örtlich zuständigen Bauaufsichtsbehörde vorgelegt werden.

Rechtsgrundlage

§ 75 Niedersächsische Bauordnung (NBauO)