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Grundsteuer

Allgemeine Informationen
Die Grundsteuer ist eine Realsteuer (auch Objektsteuer genannt). Sie knüpft an das Eigentum, die Beschaffenheit sowie den Wert eines Grundstücks an. Sie wird von der zuständigen Stelle erhoben, auf deren Gebiet der Grundbesitz liegt. Steuerpflichtig ist der im Inland liegende Grundbesitz.   Grundbesitz sind
  • land- und forstwirtschaftliches Vermögen (Grundsteuer A),
  • Grundvermögen und Betriebsvermögen (Grundsteuer B).
Dem Finanzamt obliegt die Bewertung der einzelnen Objekte. Der Einheitswert bildet die Grundlage für den Steuermessbetrag. Die zuständige Stelle beschließt mit der Haushaltssatzung den Hebesatz und erlässt den Grundsteuerbescheid. Der Steuermessbetrag multipliziert mit dem Hebesatz bildet die zu entrichtende Steuer. Liegt vom Finanzamt kein Einheitswertbescheid vor, kommt die Ersatzbemessung zur Anwendung.

Die Veranlagung zur Grundsteuer erfolgt im Regelfall in einem Jahresbescheid mit quartalsweisen Fälligkeiten. Auf Antrag kann auf „Jahreszahler“ umgestellt werden. Dann wird der Jahresbetrag zum 01.07. eines Jahres fällig. Zu beachten ist dabei, dass evtl. Forderungen oder Erstattungen für Vorjahre trotzdem einen weiteren Fälligkeitstermin bedeuten können.

Was sollte ich noch wissen?

Nähere Auskünfte z.B. über die Berechnung und Höhe der Grundsteuer erteilt das Finanzamt.