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Kreuzung Frensdorfer Ring / Bentheimer Straße
Der Verkehrsknotenpunkt Frensdorfer Ring und Bentheimer Straße war eine Unfallhäufungsstelle. Daher wurden baulich verschiedene Maßnahmen umgesetzt, um die Kreuzung im Ganzen verkehrssicherer und insbesondere für Radfahrende verbesserte Führungen zu ermöglichen.
Hierfür wurde u.A. die in die Jahre gekommene Lichtsignalanlage erneuert und energetisch auf den neusten Stand der Technik gebracht. Zukünftig werden LED Leuchten den Verkehrsteilnehmer freie Fahrt signalisieren. Im Zuge der weiteren Erhöhung der Verkehrssicherheit wurden neue Erkenntnisse zur Führung von Radfahrenden in Knotenpunkten umgesetzt. Dafür wird in Zukunft entlang der Bentheimer Straße der Radverkehr im Knotenpunkt auf der Fahrbahn geführt, sodass der Radverkehr von der Fahrbahn und dem Seitenraum zusammengefasst wird. Hierdurch befinden sich Radfahrende im direkten Sichtfeld der motorisierten Verkehrsteilnehmer und somit sollen sich mögliche Kollisionspunkte erheblich mindern.
Vorgenanntes wurde zum Beispiel am Kreisverkehr Ootmarsumer Weg vor Jahren bereits angewandt und die Unfallstatistik belegt hier explizit, dass die, im Vorwege recht umstrittene, Vorgehensweise richtig war. Linksabbieger erhalten auf der Bentheimer Straße sogenannte „Aufstelltaschen“, aus den sie sicher durch den Kreuzungsverkehr geführt werden.
Aufgrund der Verkehrsstärken am Frensdorfer Ring wird der Radverkehr hier im Knotenpunkt weiterhin auf einem abgesetzten, benutzungspflichtigen Radweg geführt. Die gesonderten Rechtsabbiegespuren vom Frensdorfer Ring in die Bentheimer Straße sind zurückgebaut worden, wodurch sich zusätzlich die Sicherheit für die Radfahrenden verbessert.
Entlang der Bentheimer Straße besteht für Radfahrende bereits seit längerem die Möglichkeit, auf der Fahrbahn zu fahren und nicht den begleitenden Radweg zu nutzen. Im Zuge der Umgestaltung des Knotenpunktes wird dies über ein neu markierte Piktogrammspur verdeutlicht.


