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Der Stadtpark
Von der City ist es nur einen "Katzensprung" zum gepflegten Park mit seiner wunderbaren Pflanzenvielfalt, wie zum Beispiel den uralten Eichen und Buchen und anderen botanischen seltenen Bäumen und Sträuchern, sowie interessanten Stauden und Sommerblumenpflanzungen.
Im Nordhorner Stadtpark kann man in Ruhe spazieren gehen, auf einer Bank die Seele baumeln lassen und sich an der wunderbaren Natur erfreuen.
Bäume und Beete
Damit die grüne Lunge Nordhorns auch weiterhin grün bleibt, werden die zahllosen Blumenbeete, Bäume und Gründflächen liebevoll und intensiv von der Stadtverwaltung gepflegt. Gärtnerin Zwanette Beuker aus dem städtischen Fachbereich Öffentliche Flächen ist hauptsächlich dafür zuständig.
Die kleinen Wege inmitten der harmonisch angelegten Beete laden zum Spazieren und Erkunden ein. Schilder an den Bäumen geben Informationen darüber, um welche heimischen oder exotischen Arten es sich handelt.
Drei Bäume stechen besonders heraus
Ein Highlight des Stadtparks ist der in Chona und Nordamerika heimosche Mammutbau. Bäume dieser Art können bis zu 3500 Jahre alt und 110 Meter hoch werden. Der Baum im Park ist nach Schätzungen über 100 Jahre alt.
Selbst der exotische, aus Nordamerika stammende Trompetenbaum findet im Nordhorner Stadtpark ein Zuhause. Zurzeit musst der Stamm des Baumes bereits einen Druchmesser von 60 Zentimetern.
Der Stadtpark wird durch den dreistämmigen Flügelnussbaum besonders belebt. Er kann 20 Meter hoch werden und trägt im Frühjahr bis zu 45 Zentimeter lange, gelblich grüne Blütenkränze, aus denen lange Ketten aus Nüssen herausragen. Dieser Baum ist hauptsächlich vom Kaukasus bis nach Nordpersion verbreitet.
Kunstwegen
Der Stadtpark bietet nicht nur einen Ort der entspannung, sondern lädt auch mit seinen kulturellen Sehenswürdigkeiten zum Verweilen ein. Im Park befinden sich zwei Stationen der 180 Kilometer langen kunstwegen-Route. Kunstwegen ist ein europaweit einmaliges, grenzüberschreitendes Freilichtmuseum.
Die Skulptur von Eugène Dodeigne „confidence“ aus belgischem Granit veranschaulicht die innere Form und das Wesen der Begegnung zweier Menschen. Die Atmosphäre von Vertraulichkeit und Vertrauen, von Nähe und Zuwendung finden in dieser Figur zueinander.
Schon kurze Zeit, nachdem man sich „III – IV/86 für Nordhorn“ dem Kunstwerk von Robert Schad nähert, merkt man, wie wandelbar Kunst sein kann. Der Künstler sieht in diesem Werk das Metall nicht als gestaltete Masse, sondern mehr als Möglichkeit den Raum zu strukturieren. In beinahe tänzelnden Bewegungen verändert sich die Skulptur abhängig davon, in welchem Blickwinkel man sich dem Werk nähert.
Korn- und Sägemühle
Mit der Stilllegung der Korn- und Sägemühle am Mühlendamm endete in Nordhorn eine fast sechshundertjährige Mühlengeschichte. Dieses Gebäude wurde renoviert und bietet nun einen ansprechenden Rahmen für kulturelle Veranstaltungen. Für das Publikum als auch für die Akteure hat die Atmosphäre der Kornmühle einen großen Reiz. Ganzjährig wird das Haus mit seinem besonderem Ambiente für Kleinkunstveranstaltungen genutzt.
Konzertmuschel
In der Konzertmuschel im Stadtpark finden in den Sommermonaten regelmäßig Konzerte im Rahmen des Nordhorner Musiksommer unter dem Motto "umsonst und draußen" statt. Das Stadtparkcafé und der Spielplatz im Stadtpark geben dem Ganzen ein familienfreundliches Ambiente. Der Stadtpark ist einzigartig und mit Liebe angelegt, also nutzen Sie doch einmal die Mittagspause für einen Spaziergang durch unseren Stadtpark, um diese und weitere Feinheiten zu entdecken...
Spiel und Bewegung für alle
Mitten in der grünen Lunge Nordhorns befinden sich ein Spielplatz und ein Mehrgenerationen-Fitnessparcours. So bietet der Stadtpark Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten für alle im Zentrum der Stadt.
Historisches
- 1800 „Richter Wedekinds Wiese“ (gräflicher Richter in Nordhorn)
- 1850 „Dülls Maate“ (Nordhorner Speditionsfamilie erwirbt Gelände)
- 1880 Bau eines Sommerhauses
- 1904 Nordhorner Firmengründer Rawe erwirbt das Gelände und somit auch die sogenannte Villa „Haus Maate“, die später in „Rawes Villa“ umbenannt wird. Sein Gärtner Paul Höring pflanzt die exotischen Bäume, die den Ursprungsbestand des heutigen Stadtparks bilden
- 1939 –1945 Im zweiten Weltkrieg dient die Villa als Kreisfrauenklinik
- 1945 –1947 In der Nachkriegszeit wird die Villa von englischen, polnischen und kanadischen Soldaten besetzt
- 1948 Errichtung eines neuen, kleineren Hauses durch die Familie Rawe (heute Café)
- 1956 Erwerb des Geländes durch die Stadt Nordhorn und Abriss der „Villa Rawe“
- 1962 „Stadtpark“ als offizielle Namensgebung
- 1974 Bau der Brunnenanlage
- 1979 Bau der Konzertmuschel



